Das versteckte Moor im Wald

Am Sonntag den 6. Mai 2018 hatte ich mich mit der Mutter eines Freundes verabredet, denn sie wollte mir ein kleines “Geheimnis” ganz in der Nähe zeigen. Und zwar das versteckte Moor im Weesrieser Wald. Also schnappten wir uns beide unsere Kameras und mit den Fahrrädern ging es als erstes in den Wald wo der Startpunkt dieser Exkursion sein sollte. Dort schlossen wir dann unsere Räder an und folgten dem kleinen Trampelpfad durch den Wald.

Große Motive gab es nicht zu entdecken. Aber mein Fokus lag vor allem auf den kleinen Motiven: Insekten und Pflanzen!

Zarte Blüten am Klee (?)

Durch die Baumkronen nach oben geschaut.

Ein erster Frosch war so geduldig mich nach genug ran zu lassen! Auf dem weiteren Weg versuchte ich ein paar Hummeln zu erwischen aber sie waren einfach immer zu schnell.

Nach weiteren zehn Minuten zu Fuß erreichten wir eine Art Damm über den der Weg direkt durch das Moor führt. Sehr malerisch bei dem Wetter. Links und rechts stehen kleine Bäume und der Weg schlängelt sich durch Heide und Heidelbeeren (?).

Ein weiterer Frosch lässt sich ablichten.

Irgendjemand hat sein Ei hier liegen lassen..

Dass es sich wirklich um ein Moor handelt habe ich natürlich getestet: Der Boden rechts und links vom Damm ist zwar bewachsen mit Moos, Heide und Gräsern, aber es schwimmt alles auf dem See oder es ist sehr feuchtes Moor. Mein Fuß wurde nach einem halben Druck darauf schon feucht und ein Stock ging glatt 80cm in die Tiefe. Also besser auf dem Weg bleiben!

Wollgras

Alles Moor. Hinten rechts erkennt man den offenen See.

Der Weg geht weiter

Die Sonne brannte gut auf uns herunter und wir kamen bei dem spärlichen Schatten gut ins Schwitzen. Ein paar Schmetterlinge ärgerten uns auch in dem sie einfach vorbeiflatterten und sich kurz setzen, aber sofort wieder abhoben..

Unbekannter Käfer (Mitte des Bildes)
Grüne Pampe
Und auch die Hummeln wollten mir nicht unter die Linse kommen!

 

Abgestorbener Baum
Weg versperrt

Plötzlich war der Weg zu Ende. Er war versperrt und durch umgestürzte Bäume und den feuchten Boden sah es so aus als ob unser Ausflug hier enden und wir den Rückweg antreten müssten. Wir stiegen unter einem Baum hindurch und hatten nun eine seehr matschige Stelle von ca. 1,8 Breite zu überqueren. Einige Stöcke lagen im Matsch als Tritthilfe, sahen aber nicht sehr vertrauensvoll aus.

Meine Führerin wagte es zu erst, trat auf und.. der Schuh blieb stecken, sie war angekommen. 😀

Ich schaffte es mich zu strecken, den Schuh zu retten und anschließend ans andere Ufer zu kommen.

Schmatz! Da war der Schuh fest..
Das vordere Drittel war gefährlich für den Schuh!
Was für eine Aussicht!

Die Gefahr hatte sich aber gelohnt und wir konnten erst eine tolle Aussicht auf den See mit dem Sender im Hintergrund genießen und danach unseren Rundweg weiter fortsetzen. Eine Motive krochen und hüpften mir auch noch vor die Linse.

Herr Schnecke
Hummel und Glasmüll..

Zum Abschluss posierte noch ein kleiner Frosch bevor sich der Weg fast verlief und wir bald wieder auf den Forstweg trafen und zu unseren Fahrrädern zurückkehrten.
Was für ein toller Ausflug. Ich hatte ja nicht geahnt dass sich in diesem Wald so ein Schatz versteckt. Sicher werde ich öfter dorthin gehen. 🙂

Hallo Frosch!

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