Reisen

Deutschland gegen den Uhrzeigersinn – Ein Urlaub in Corona-Zeiten: Tag 1

30.08.2020, Tag 1, Flensburg – Wilhelmshaven

Eigentlich war ja geplant im September 2020 mit meiner besten Freundin und ihrem Vater in den Urlaub in die USA und Kanada zu fahren. 3-4 Wochen Rundfahrt an der Ostküste durch Neuengland. Doch dann kam Corona und die Pläne zerplatzten.

Stand heute (30.08.2020) darf man als Europäer*in immer noch nicht in die USA einreisen. Also mussten wir umplanen. Und da nicht so viel in Europa in Frage kam blieb nur eines: Deutschland. Wenn auch mit einem gewissen Unsicherheitsgefühl..

Heute haben wir uns also zu dritt mit Auto und Wohnwagen auf den Weg gemacht. Leider, leider konnte meine neue Freundin die Reise nicht mitmachen denn sie muss leider arbeiten.. 😩

Die Devise heißt: Deutschland gegen den Uhrzeigersinn. Mit eventuellen Abstechern in die Nachbarländer. Erster Stop war heute in Wilhelmshaven bei einem ehemaligen Feuerwehrkameraden. Nach einer sehr angenehmen und störungsfreien Fahrt von knapp 4,5 Stunden. Am Ziel angekommen stellten wir den Wohnwagen ab und ließen uns erstmal durch die Stadt führen. Aufgrund des Wetters mit den Rädern. Was gleich auffiel: Wilhelmshaven scheint eine recht fahrradfreundliche Stadt zu sein. Es gibt sehr viele Fahrradwege, diese sind oft sehr breit und gut beschildert und markiert. Außerdem gibt es generell viel Platz in der ganzen Stadt, was wohl mit der Entstehungsgeschichte der Stadt zu tun hat.

Quer durch Wilhelmshaven fuhren wir erstmal zum Jade-Weser-Port. Dort entsteht seit Jahren ein Konkurrenzhafen zum Hamburger Containerhafen. Es wurde gewaltig Land aufgespült auf dem Flächen für Logistik und Umschlag von Containern und deren Güter entstanden; und noch entstehen. Wirklich gewaltig war alleine das große Hochregallager der Firma NordFrost.

Jade-Weser-Port – Viel, viel, Fläche
Hochregallager NordFrost
Ungewöhnliche Straßennamen am Jade-Weser-Port

Anschließend ging es an zwei Kohlekraftwerken und einer interessanten Klappbrücke über die Maade (diese klappt nur soweit auf dass ein Segelboot durchpasst) vorbei zur Arbeitsstätte unseres Kameraden: Dem Marinestützpunkt  Marinearsenal. Durch das Tor konnten wir sogar eine Fregatte an der Pier liegen sehen.

Klappbrücke über die Maade
Tor 3 – Marinearsenal

Um den Stützpunkt herum fuhren wir zum Südstrand, wo sich der Hauptteil des Tourismus und des Freizeitbetriebes im Ort abspielt. Hier befindet sich auch das deutsche Marinemuseum welches wir morgen besuchen wollen.

Kaiserlicher Briefkasten am Eingang zum Marinearsenal

Nach einer kurzen Snack-Pause mit Pommes und Bier ging es in den Schrebergarten mit Abendbrot vom Grill.

Mal sehen wie meine erste Nacht im Wohnwagen, ich habe vorher noch nie gecampt, wird. 😅

Gute Nacht und bis morgen.. 😴

Hashtag #DeutschlandGegenDenUhrzeigersinn

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